Gesunde Atmung: Wie du dysfunktionale Atemgewohnheiten erkennst und löst
- Philipp
- 15. März
- 3 Min. Lesezeit

Wann hast du das letzte Mal bewusst auf deinen Atem geachtet?
Die meisten Menschen nehmen ihren Atem nur dann wahr, wenn sie außer Atem sind – sei es nach dem Sport oder in einer stressigen Situation. Im Alltag passiert Atmung oft unbewusst. Doch genau hier setzt AYA Functional Breathwork an: Es geht darum, mehr bewusste Atemzüge in deinen Alltag zu integrieren und dysfunktionale Atemgewohnheiten zu erkennen und zu lösen.
Warum ist bewusste Atmung so wichtig?
Wir atmen täglich zwischen 20.000 und 30.000 Mal – und selbst erfahrene Breathworker sind sich nur eines kleinen Teils dieser Atemzüge bewusst.
Doch unbewusste Atemgewohnheiten können zu dysfunktionalem Atmen führen, das deiner Gesundheit langfristig schaden kann.
Dysfunktionale Atemmuster können zu einer Vielzahl von Beschwerden führen – von Schlafproblemen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Deshalb ist es entscheidend, deine Atmung bewusst wahrzunehmen und gesunde Atemmuster zu entwickeln.
Dysfunktionale Atmung: Die unsichtbare Gefahr für deine Gesundheit
Wusstest du, dass…
Schätzungsweise 60 - 80 % der Menschen weltweit in irgendeiner Form dysfunktional atmen?
80 % der Betroffenen sich dieser Problematik nicht bewusst sind?
Dysfunktionale Atemgewohnheiten können eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen verursachen:
Asthma, Ekzeme und Allergien
Zahnprobleme wie Karies und Mundgeruch
Schlafstörungen wie Schnarchen oder Schlafapnoe
Herzprobleme, hoher Blutdruck und Stress
Ängste und Panikattacken
Muskelverspannungen
Kopfschmerzen
Verdauunsprobleme
u.v.m.
Doch es gibt eine gute Nachricht: Mit gezieltem Atemtraining kannst du diese dysfunktionalen Muster erkennen und lösen.
Was ist eine gesunde, funktionelle Atmung?
Eine gesunde Atmung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Durch die Nase
Mit dem Zwerchfell
Langsam
Leise
Mühelos
Sehen wir uns nun jeden einzelnen Punkt hier etwas genauer an...
1. Nasenatmung statt Mundatmung
Deine Nase ist für das Atmen gemacht – dein Mund fürs Essen.
Warum ist Nasenatmung gesünder als Mundatmung?
Die Härchen in der Nase filtern Staub, Bakterien und Pilzsporen.
Die Schleimhäute wärmen oder kühlen die Luft.
Die Nasennebenhöhlen produzieren Stickstoffmonoxid, das:
Die Durchblutung fördert.
Sauerstoff effizienter in die Zellen bringt.
Bakterien, Viren und Pilze bekämpft.
Dein Immunsystem stärkt.

Wissenschaftlicher Fakt: Eine japanische Studie zeigte, dass Ratten, die durch den Mund atmen mussten, weniger Gehirnzellen entwickelten und langsamer lernten als ihre nasal atmenden Artgenossen.
Weitere Vorteile der Nasenatmung:
Bessere Zahngesundheit (weniger Karies und Zahnfleischerkrankungen)
Weniger Schlafprobleme (weniger Schnarchen und Schlafapnoe)
Bessere Herzgesundheit
Stärkere Immunsystem-Funktion
👉 Das heisst: Deine alltägliche, unbewusste Atmung sollte immer durch die Nase erfolgen.
2. Tiefes, diaphragmatisches Atmen (Zwerchfellatmung)
Viele Menschen atmen flach und hoch in den Brustkorb – oft ein Zeichen von Stress.
Warum ist Zwerchfellatmung so wichtig?
Tiefe Zwerchfellatmung aktiviert das parasympathische Nervensystem und sorgt für Entspannung.
Flache Brustatmung hingegen aktiviert das sympathische Nervensystem, das den Körper in den Stressmodus versetzt.
So erkennst du gesunde Tiefenatmung:
Beim Einatmen wölbt sich der Bauch und die Seiten deines Rippenbogens leicht nach außen.
Beim Ausatmen bewegt sich alles wieder Richtung Mitte zurück.
Die Brust bleibt möglichst ruhig.
👉 Tipp: Lege eine Hand auf deinen Bauch und die andere auf deine Brust. Beobachte, welche Hand sich beim Atmen mehr bewegt.

3. Langsames, ruhiges Atmen
Ein schneller Atemrhythmus bedeutet für deinen Körper: Alarmbereitschaft.
Langsames Atmen beruhigt Herzschlag und Geist und wenn du es bewusst übst, kannst du dein alltäglich Atemmuster neu einstellen.
In der westlichen Leistungsgesellschaft atmen wir im Durchschnitt 12-16 Atemzüge pro Minute. Studien hingegen zeigen, dass eine Atemfrequenz von 6 Atemzügen pro Minute den Körper in einen Zustand von Entspannung, Erholung und Heilung versetzt.
So kannst du das üben:
Einatmen 5 Sekunden.
Ausatmen 5 Sekunden.
Alternativ kannst du auch auf 4 oder 3 Sekunden reduzieren und langsam steigern.
Diese Technik nennt sich kohärentes Atmen und hilft, Stress abzubauen, den Blutdruck zu regulieren und das Herz-Kreislauf-System mittels Verbesserung der Herzratenvariabilität zu stärken.
Wie du deine natürliche Atmung effektiv trainierst
Mit diesen Schritten kannst du deine Atmung nachhaltig optimieren:
Atme durch die Nase – auch nachts und während du schläfst.
Nutze dein Zwerchfell – atme tief in den Bauch und deine Flanken statt flach in die Brust.
Verlangsame deinen Atem – übe Atemzüge von 4-6 Sekunden und baue bewusste Atempausen ein.
Pro-Tipp: Integriere kleine Atemübungen in deinen Alltag:
Beim Zähneputzen: Atme bewusst langsam und tief.
Vor einem Meeting: Schließe die Augen und übe die Box-Atmung
Beim Spazierengehen: Achte auf eine ruhige, bewusste Nasenatmung.
Bei Stress: Übe kurze Atempausen
Fazit: Dein Atem ist dein Schlüssel zu mehr Gesundheit
Gesunde Atmung ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis bewusster Übung.
Beginne noch heute. Schon kleine Veränderungen in deiner Atemgewohnheit können Großes bewirken.
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